12. September 2014

Baubeginn für neues Entwicklungswerk

LEMKEN investiert 9 Mio. Euro

Am LEMKEN Stammsitz in Alpen wird mächtig ausgebaut. Wichtiger Teil des über 50 Mio. Euro starken Investitionsprogramms ist das neue Entwicklungswerk.

Baubeginn für neues Entwicklungswerk
Das neue LEMKEN Entwicklungswerk (Computermodell)
Baubeginn für neues Entwicklungswerk
Nicola Lemken, Entwicklungsleiter Gottfried Giesen und Projektleiter Patrick Jordans lassen sich vom Architekten Alexander Prang (vom Büro Structure Lab aus Düsseldorf) den Fortschritt der Baustelle erläutern.

Am LEMKEN Stammsitz in Alpen wird mächtig ausgebaut. Wichtiger Teil des über 50 Mio. Euro starken Investitionsprogramms ist das neue Entwicklungswerk. Hier sollen ab dem Frühjahr 2015 140 moderne Arbeitsplätze für die Ingenieure aus Konstruktion und Elektronik entstehen sowie eine größere Versuchshalle mit Labor- und Simulationsräumen.

Der Clou des Neubaus besteht darin, dass Büro- und Versuchsplätze in einem Gebäudekörper verbunden sind. Dadurch entstehen kurze Wege und weitere Ausbaumöglichkeiten, so Gesellschafterin Nicola LEMKEN. "Wir sind froh, dass die lang gehegten Baupläne nun endlich real werden. Mehr Platz für Konstruktion und Versuch war überfällig."

Lange gewartet hat vor allem der Entwicklungsleiter bei LEMKEN, Gottfried Giesen. Seit dem starken Umsatzanstieg bis 2008 und den darauf folgenden guten Wachstumsjahren standen die vielen Erweiterungen der Produktionsbereiche im Vordergrund. Außerdem galt es, den geeigneten Standort für das Gebäude zu finden, der sich nun abgeschirmt, aber trotzdem nahe genug zur Produktion befindet.

Fast zu schade für die moderne Gebäudeanmutung, findet nicht nur Gottfried Giesen. Aber letztendlich ging es darum, vor allem für die Konstrukteure selbst ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen und auch Nachwuchsingenieure an den Niederrhein zu locken. Denn bei LEMKEN wird mit weiterem Wachstum geplant und der Neubau entsprechend auf Zuwachs ausgerichtet.

Im Juni haben die Bauarbeiten begonnen. Seitdem wurden bereits die Fundamente gesetzt, die Betonstützen und tragenden Wände erstellt - derzeit entsteht die Dachkonstruktion. Bis zur Mitte Oktober soll das Gebäude geschlossen sein, um dann zügig mit den Innenausbauten zu starten.

Zu den Gebäudedetails: Auf der ca. 5.800 m² Grundfläche verteilen sich 3.100 m² Bürofläche auf zwei Etagen sowie die 4.200 m² große Versuchshalle. Die Integration der Konstruktionsbüros in das Industrieraster der Hallenstruktur schafft großzügige, weitgehend stützenfreie Büroarbeitsflächen, die bestens auf die Anforderungen der Nutzer zugeschnitten sind. So ermöglichen akustisch sehr wirksame und teils verglaste Trennwände, dass die Ingenieure in Produktteams zusammensitzen, aber gleichzeitig konzentriert arbeiten können.